Rote Bete Tarte

Seit letzter Woche liegt die zweite Ausgabe der lecker.de Bakery auf meinem Küchentisch und freut sich das ich ständig etwas daraus backe :-) Heute gibt’s Rote Bete Tarte…sehr lecker wenn man Ziegenfrischkäse und natürlich Rote Bete mag! Gleich vorab muss ich noch sagen, dass ich das Rezept etwas abgeändert hab: Zum einen hatte ich nicht genug Weizenmehl da und zum anderen war mir die Ziegenkäsecreme etwas zu süß.

Was Du einkaufst:

  • 300 g Roggenmehl
  • 200 g Weizenmehl (oder einfach 500 g Weizenmehl)
  • 1 TL Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • Olivenöl
  • ein halbes Bund frischen Thymian
  • 200 g Rote Bete
  • 125 g Ziegenfrischkäse
  • 2 EL Soja Cuisine (Sahne oder Milch geht natürlich auch)
  • 2 EL Honig (Akazienhonig find ich sehr lecker hierzu)
  • 1 Hand voll Pinienkerne
  • grobes Meersalz
  • Aceto Balsamico

Aus dem Mehl, Zucker, einem gehäuften TL Salz, dem Päckchen Trockenhefe und einem Viertel Liter laufwarmen Wasser einen Hefeteig kneten. Sobald der Teig nicht mehr an den Händen klebt, knetest Du noch 4 EL Olivenöl unter, dann den Teig mindestens eine Stunde gehen lassen.

Den Teig zwischen zwei Backpapierblättern ausrollen, der Teig sollte insgesamt rechteckig werden und 2 cm pro Rand größer sein als dein Backblech bzw. Backform. Jetzt nimmst Du das obere Backpapier ab und legst den Teig samt unterem Backpapier in die Backform, so sparst Du dir das einfetten und die Tarte backt nicht in der Form fest :-)

Während der Teig in der Form nochmal eine halbe Stunde gehen darf, kannst Du den Rest für die Tarte vorbereiten. Für den Belag verrührst Du den Ziegenfrischkäse mit zwei Esslöffeln Soja Cuisine und zwei Esslöffeln Honig. Am besten schmeckst Du die Creme jetzt ab und gibst soviel Honig zu bis sie Dir richtig gut schmeckt! Die vorgekochte Rote Bete (gibts bei den meisten Supermärkten vakuumverpackt im Gemüseregal) schneidest Du in Scheiben, ungefähr einen halben Zentimeter dick. Thymian waschen und die Blätter abzupfen.

Jetzt den Ofen einschalten und auf 180 Grad Umluft stellen, während der Ofen aufheizt belegst Du jetzt deine Tarte. Dazu streichst Du die Ziegenkäsecreme auf den Teig und belegst ihn dann mit der Roten Beete. Oben drauf streust Du die Pinienkerne und gibst einige Tropfen Olivenöl auf die Rote Bete Scheiben damit diese nicht zu sehr austrocknen.

Nach ungefähr einer halben Stunde sollten die Teigränder schön braun sein und die Käsecreme etwas fest geworden sein. Jetzt bestreust Du die Tarte mit dem frischen Thymian und zwei drei Teelöffeln Meersalz, zu guter Letzt noch einige Tropfen bestes Olivenöl darüber geben. So kannst Du die Rote Bete Tarte schon essen, aber ich fand das  etwas Aceto Balsamico darüber geträufelt die Rote Bete Tarte perfekt abrundet!

Weltbeste Pizza

Wie angekündigt gibt es heute meine Lieblingspizzarezepte. Erstmal die Grundzutaten: der Teig und die Soße. Das Rezept für den Pizzateig hab ich bei Jamie Oliver abgeguckt, ich nehme nur etwas mehr Salz.

Pizzateig:

  • 800 g Mehl Tipo 00 (italienisches Pizzamehl, ich hab es in der Metro bekommen)
  • 200 g Hartweizengries
  • 2 EL Salz
  • 2 Päckchen Trockenhefe
  • 1 EL braunen Zucker
  • 650 ml lauwarmes Wasser
  • 4 EL Olivenöl

Mehl, Hartweizengries und Salz miteinander vermischen. In die Mitte eine Mulde drücken und die Trockenhefe hineingeben, mit etwas Wasser einen Vorteig in der Mulde anrühren (er sollte die Konsistenz von Pfannkuchenteig haben). Den Vorteig ca. 10 Minuten gehen lassen (bis Du große Poren/Blasen siehst). Dann gibst du das restliche Wasser hinzu und knetest den Teig so lange bis er schön glatt und fest ist, dass dauert ungefähr 10 Minuten. Falls der Teig weiterhin klebrig ist gibst Du etwas Mehl dazu. Am Schluss knetest Du die 4 EL Olivenöl unter und lässt den Teig in einer Schüssel mit einem feuchten Tuch bedeckt mindestens 1 Stunde gehen. Der Teig soll schön aufgehen!

Tomatensoße:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Glas trockener Rotwein
  • 1 Dose stückige Tomaten (425 ml)
  • 1 EL gekörnte Brühe
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Oregano
  • 2 EL Basilikum
  • 1 EL Majoran
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL geräucherte Habaneros (ersatzweise Chili)
  • 2 EL Tomatenflocken
  • 1 Flasche Passata
  • etwas Zitronensaft (von ca. 1/2 Zitrone)
  • Salz & Pfeffer

Den Knoblauch fein würfeln und in etwas Öl anbraten, wenn der Knoblauch etwas Farbe angenommen hat gibst du das Tomatenmark hinzu und lässt es auch etwas anrösten. Mit Wein ablöschen und reduzieren lassen. Wenn alles dickflüssig ist gibst Du die Tomaten und die Passata hinzu. Nun gibst du alle Gewürze hinzu und lässt die Soße auf kleinster Stufe 30 Minuten leicht köcheln. Am Schluss schmeckst du die Soße noch mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer ab und lässt sie dann auf Zimmertemperatur abkühlen. Die Soße sollte etwas zu würzig schmecken, da der Käse die Würze der Soße auf der Pizza nachher mildert.

PIZZA

So jetzt geht es endlich ans Pizzabacken :-) Wir backen unsere Pizza im Grill auf einem Pizzastein. Falls Du keinen Gasgrill hast, kannst Du dir auch einen Pizzastein für den Backofen kaufen (da kann ich allerdings nix zu sagen, dass hab ich noch nie ausprobiert). Was ich Dir aber empfehlen kann ist ein kleiner elektrischer Pizzaofen, unser “Alfredo”  (von Bestron) – den haben wir noch als Plan B in der Hinterhand falls das Wetter nicht mitspielt.

So jetzt aber zum eigentlichen Pizzabacken: Dazu nimmst Du eine Faustgroße Teigkugeln und rollst diese mit dem Nudelholz und reichlich Mehl ganz dünn aus (wirklich dünn!). Jetzt wär es gut wenn du ein Pizzabrett hast auf dem Du die Pizza belegen kannst und womit Du die Pizza nachher auf den Grill oder in den Ofen bekommst. Das Pizzabrett leicht bemehlen und den Teig darauf legen. Nun 2 – 3 EL Tomatensoße darauf verteilen (die sollte auch nicht zu dick sein) und dann nach Herzenslust belegen. Nur nicht zu dick belegen, sonst sippt es durch und der Teig wird nicht knusprig.

Meine Lieblinge:

Zucchini, Manchego und nach dem backen Büffelmozzarella und Basilikumpesto

Frische Tomaten, schwarze Oliven, Manchego und nach dem backen Büffelmozzarella und Crema di Balsamico und frisches Basilikum

Büffelmozzarella, Manchego, etwas frischen Knoblauch und nach dem Backen frischen Rucola

Noch ein Tipp für die mutigen Pizzabäcker unter Euch: schlagt mal ein rohes Ei auf Eure Pizza – Spiegelei auf der Pizza ist wirklich lecker! Hier noch ein paar Bildern vom Familien-Oster-Pizza-Essen :-)

Gegrillte Paprika mit Bärlauch – gegrillter Spargel – Mais

Basilikumpesto – frische Tomaten – Zucchini – Rucola

Mozzarella di bufala – Prosciutto die Parma – Salami

Viel Spaß beim Kochen und schickt mir mal eure Pizzafotos oder eure Lieblingsrezepte – ich bin gespannt!